Wie smart sind Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen im Netz? – Eine Programmevaluation des Smart User-Projekts von Innocence in Danger e.V.

Heidemarie Hinterwallner, Martha Schneider, Julia von Weiler, Silke Birgitta Gahleitner

Abstract


Digitale Medien nehmen in unserer heutigen Zeit einen wesentlichen Stellenwert ein. Fast jeder Haushalt besitzt einen Internetanschluss, viele lesen die Tageszeitung bereits online. Der Besitz eines Smartphones wird immer wichtiger, täglich rufen wir unsere E-Mails, SMS, WhatsApp-Nachrichten ab. Fällt uns in Treffen mit FreundInnen ein bestimmtes Wort, ein Restaurant etc. nicht ein, dann googeln wir es im Handy. Vor allem Kinder und Jugendliche sind jedoch dabei einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Innocence in Danger e.V. setzt sich seit Jahren mit dem Thema sexueller Ausbeutung mittels digitaler Medien und Prävention auseinander. Mit dem „Smart User Stationär“-Projekt werden Kinder und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen leben, sowie deren Betreuungspersonal hinsichtlich neuer Medien und deren Nutzung geschult. Ein Evaluationsprojekt reflektiert die zehnmonatige Schulung aus der Perspektive der Betroffenen selbst und lässt sie von den Erlebnissen und der Wirkung der Schulung berichten.

Schlagworte


Innocence in Danger e.V., sexuelle Ausbeutung, Jugendliche, stationäre Einrichtung, digitale Medien

Volltext:

PDF (Download)


© "Resonanzen" - E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Psychosomatischer Medizin, Supervision und Beratung (ISSN: 2307-8863)
"Resonanzen" ist peer reviewed. Alle Inhalte des Open-Access-Journals sind, wenn nicht anders angegeben, lizensiert unter: Creative Commons Attribution 3.0 Austria (CC BY 3.0) License
Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit an der Donau-Universität Krems