Professionelle Beziehungsgestaltung über das Internet: Geht denn das überhaupt? Überlegungen zu einem methodenübergreifenden Wirkfaktor

Silke Birgitta Gahleitner, Barbara Preschl

Abstract


Die Bewältigung problematischer Erfahrungen hängt entscheidend von vergangenen und aktuellen Bindungs- und Beziehungserfahrungen der Betroffenen ab. TherapeutInnen und BeraterInnen sind daher aktiv gefordert, als Antwort auf entsprechende Defizite eine emotional tragende, begegnungsorientierte und „nachnährende“ Beziehung möglich zu machen. Wie jedoch sieht bindungssensible, situationsadäquate und prozessangemessene Beziehungsgestaltung ganz konkret in der Praxis aus, und welche Stolpersteine sind dabei zu erwarten? Und was bedeutet diese Tatsache für die modernen internetgestützten Interventionen? Ist hier eine therapeutische Beziehungsgestaltung ohne die vielen begleitenden nonverbalen Signale überhaupt möglich? Tatsächlich standen die internetbasierten Interventionen diesbezüglich immer wieder in der Kritik. Forschungsergebnisse jedoch weisen in eine ganz andere Richtung. Der Artikel versucht eine erste Einschätzung anhand einiger Gedanken rund um eine professionelle Beziehungsgestaltung in internetgestützten Interventionen.

Schlagworte


Beziehung, Internet, Beratung, Psychotherapie, psychosoziale Unterstützung

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© "Resonanzen" - E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Psychosomatischer Medizin, Supervision und Beratung (ISSN: 2307-8863)
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Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit an der Donau-Universität Krems